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Conscious

Sinne stärken

Wie Du Deine Fenster zur Welt offen hältst
Animierte Blume in Bewegung

Neben Hormon-Durcheinander noch eine Veränderung, die Dein Älterwerden begleitet: Unsere Sinne lassen im Laufe unseres Lebens leider nach. Da eine intensive Wahrnehmung ziemlich entscheidend für Genuss und Lebensfreude ist, lohnt es sehr, schon früh sorgsam mit unseren fünf Sinnen umzugehen – denn einiger Verschleiß ist gar nicht so unausweichlich, wie er scheint. Hier ein paar Ideen!

Deine Sinne sind ein kostbares Gut!

Wir verdrängen gerne, dass unsere Sinnesorgane irgendwann nicht mehr so viel leisten wie früher. Kein Wunder, denn dabei zeigt sich das Älterwerden von seiner trüberen Seite: Im schlimmsten Fall wird die Welt subjektiv grauer, stiller und weniger intensiv.

Dass Du die Welt bunt und strahlend erlebst, und Dich wach und präsent in ihr bewegst, ist ein unglaublich kostbares Gut! Aber weil der Sinnes-Verlust im Alter ein schleichender Prozess und außerdem oft tabu-behaftet ist, schieben wir Maßnahmen, die dem entgegenwirken könnten, häufig auf. Dabei beginnen die Veränderungen ziemlich früh im Leben – es ist also ein Irrtum, schlechteres Sehen oder Hören mit dem ganz hohen Alter zu verbinden, das man lieber erstmal von sich wegschiebt.

Manchen Veränderungen kannst Du außerdem bis zu einem gewissen Grad beikommen: mit Training oder indem Du schädliche Angewohnheiten aufgibst. Das hat später einen Rieseneffekt auf Deine Lebensqualität, den Genuss an den Dingen und die Freude am Alltag. Es lohnt sich!

Tipp 1: Die kleinen Laster? Leider Gift für Deine Augen

Blume im Sonnenlicht, mit Gebirge im Hintergrund

Im Alter schlechter zu sehen, halten viele für den unvermeidlichen Lauf der Dinge. Dabei hängen gerade altersbedingte Augenerkrankungen ziemlich stark vom Lebensstil ab. Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Altersweitsichtigkeit und Makulaveränderungen. Wie so oft ist Stressvermeidung also das A und O, außerdem können Vitamin D und Magnesium helfen.

Leider auch eine wichtige Ursache für Augenprobleme: Alkohol und Nikotin. Wenn Du sowieso das Rauchen aufgeben oder Alkohol reduzieren wolltest, hast Du hiermit einen guten Grund mehr!

Und: Wer sich keine Pausen von der Bildschirmarbeit gönnt, riskiert schon im jungen Alter Netzhautablösungen; das blaue LED-Licht verschlimmert aber auch alle altersbedingten Augenkrankheiten erheblich – denk dran, bevor Du abends doch noch mal den Laptop aufklappst oder Dich morgens schon ans Handy hängst!

Tipp 2: Keine falsche Eitelkeit

Wahrscheinlich hat jede*r von uns eine Person vor Augen, die zwar niemals eine Lesebrille aufsetzen würde, aber dann partout die Speisekarte nicht selbst entziffern kann – und dadurch nur noch älter wirkt. Höchste Zeit, Sinnes-Werkzeugen ein besseres Image zu verschaffen!

Wobei Brillen ja zum Glück gar kein wirkliches Stigma mehr anhaftet. Schwieriger ist für viele das Eingeständnis, dass die Ohren schlechter werden und ein Hörgerät helfen würde. Dabei ist der Begriff "Altersschwerhörigkeit" extrem irreführend, da bei den meisten bereits zwischen 30 und 40 das Gehör nachlässt. Und in der Regel ist das auch kein selbstverständlicher Alterungsprozess, sondern Abnutzungserscheinungen durch Lärm oder stressbedingten Hörstürzen geschuldet.

Hilfsmittel oder auch Operationen solltest Du lieber früher als zu spät in Erwägung ziehen. Der Zugewinn an Präsenz und daran, wie lebendig Du die Welt wahrnimmst, ist größer als man denkt. Dass die Sinnes-Nachhilfe einen enormen gesundheitlichen Benefit hat, zeigen auch Studien, die einen Zusammenhang zwischen schlechtem Hören und Depression und Demenz nahelegen - das muss nicht sein!

Tipp 3: Deinen Geruch- und Geschmacksinn pflegen

Ein völlig unterschätzter Aspekt des Sinnes-Verlusts ist, dass auch Geruch- und Geschmacksinn mit der Zeit nachlassen. Dabei ist die Einschränkung Studien zufolge sogar noch weiter verbreitet als Hör- oder Sehschwächen. Sie fällt aber nach außen hin nicht so auf; und auch subjektiv macht sich die schleichende Veränderung nicht so schnell bemerkbar.

Durch COVID haben viele die Erfahrung gemacht, wie bizarr es ist, wenn Pizza oder Kuchen unterschiedslos wie Pappe schmecken. Während bei Corona eine neurologische Ursache dahintersteckt, passiert die Abnahme von Geschmacksknospen im Alter viel langsamer und führt nicht immer zu völliger „Geschmacksblindheit“. Die Folgen sind aber die gleichen: Appetitlosigkeit – oder dass sich im Gegenteil keine Befriedigung einstellt und wir über den Hunger essen. Außerdem neigen wir zu einer stärkeren Zufuhr von Salz und Zucker, die sich negativ auf andere Gesundheitsbereiche auswirkt.

Der Rückgang von Geschmacksknospen auf der Zunge und im Rachen ist aber nur eine Seite der Angelegenheit: Die Geschmacksrezeptoren selbst sind relativ primitiv gebaut – die Zusammensetzung des Geschmacks, also dass etwas nach Erdbeeren, Artischocke oder Bergkäse schmeckt, findet im Kopf statt. Deswegen stumpft der Geschmack schnell ab, wenn wir uns einseitig ernähren – in jedem Alter. Umgekehrt hältst Du Dir durch bewusstes Essen und eine Diversität an Aromen Geruch- und Geschmacksinn „wach“. Intensive Gewürze oder ganz neue Geschmäcker zu verwenden, ist also alles andere als trivial. Kaum etwas hat so viel mit Genuss zu tun wie Essen – umso schöner, dass man seinen Geschmack lebenslang trainieren kann!
Eine Hand spürt das Wasser in einem Bach

 

Bilder: Mathew Schwartz (Titel) via Unsplash, Livia Ruek (Blume am Berg) via Unsplash, Nicholas Ng (Hand im Wasser) via Unsplash

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