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Die Familie der B-Vitamine

Ein wichtiges Zusammenspiel: Die B-Vitamine
Die Familie der B-Vitamine

Ein Zusammenspiel wie in einer echten Familie: Gemeinsam kümmern sich die acht B-Vitamine um unsere Zellen, Nerven und den Stoffwechsel. Alle Vitamine auf einen Blick und Hintergrundwissen findet ihr hier.

Energielos aufgrund eines Mangels?

Seit einer geraumen Zeit scheinen wir (westlichen?) Menschen wieder hellhöriger zu werden, was die Signale unserer Körper angeht. Die Generation der gerade erwachsen Werdenden ist da auffällig viel bewusster als Ältere. Und auch durch die Pandemie in den letzten Jahren wird wieder in der Breite bewusst, wie das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist und deren Wohlbefinden funktioniert – und dass ein Bewusstsein dieses Funktionierens dabei helfen kann, unangenehme Gefühle aus dem Körper und damit aus dem Leben zu halten. Dass Müdigkeit oder Schlappheit, Energielosigkeit und auch Gereiztsein mit Mangelzuständen zusammenhängen können, die in meinem Körper vorherrschen, finde auch ich gerade mehr und mehr heraus. Seitdem versuche ich, besser zu verstehen, was mein Körper so braucht – Mineralien, Spurenelemente, Vitamine.

 

Dass Vitamine wichtig sind, wissen die Meisten dabei bereits unser ganzes Leben lang. Unsere Eltern haben uns Obst hingestellt, statt anderer Leckereien, die weniger Vitamin C enthalten. Wir wissen, unsere Stimmung erhellt sich, wenn wir Zeit in der Sonne und an der frischen Luft verbringen für die Vitamin-D-Aufnahme. Über andere Vitamine wissen die Meisten schon viel weniger (ich auch), obwohl man schon gehört hat, dass sie wichtig sind. B-Vitamine zum Beispiel.

Zusammen funktioniert es besser

Verschiedene Vitaminsorten – acht an der Zahl, bilden einen Vitamin-B-Komplex. Man kann sich das Zusammenspiel der Vitamine wie einen intakten Wald vorstellen. Alles kommuniziert miteinander und baut aufeinander auf. Alles sitzt an Ort und Stelle und hat seine bestimmte Aufgabe, seine eigenen Werkzeuge. Oder wie auf einem schönen bunten Festival, bei dem Licht und Ton und Dekoration wichtig mitwirken und fällt einer davon aus, kann das Festival zwar stattfinden, es ist aber nicht so rund und schön, wie es sein könnte.

Die acht B-Vitamine üben wichtige Funktionen im Stoff- und Energiewechsel aus, zum Beispiel tragen sie zur Blutbildung und einer normalen Funktion der Nerven bei. Das kann man sich in etwa so vorstellen, als dass Reize aus der Umwelt und dem Körperinneren gut verarbeitet werden können. Umstritten ist, ob einzelne B-Vitamine bei der Prophylaxe von Krankheiten eine Rolle spielen (und wenn ja, welche). Sicher ist dagegen, dass einige Patientengruppen häufig unterversorgt sind. Die B-Vitamine regulieren auch die Verwertung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen und dienen somit der Energiegewinnung. Außerdem unterstützen sie das Immunsystem und helfen beim Aufbau von Zellen, Knochen und Zähnen. Echte All-rounder!

eine Acht an einer Hauswand 

Das sind sie aber nur, wenn sie zusammen funktionieren und sich entfalten können. Denn die B-Vitamine sind eine Familie. Wie in einer richtigen Familie auch, greifen sich die einzelnen Mitglieder gegenseitig unter die Arme und unterstützen sich (idealerweise). So arbeiten die B-Vitamine im Stoffwechsel Hand in Hand und aktivieren sich teilweise gegenseitig. Fehlt auch nur ein einziges B-Vitamin, so ergibt sich sozusagen ein Nadelöhr. Auch die anderen B-Vitamine, die in ausreichender Menge vorhanden sind, kommen dann nicht so richtig zum Zug. Deshalb ist es so wichtig, Mangelzustände zu erkennen und auszugleichen.

 Wichtig bei veganer Ernährung

Mit Ausnahme von Vitamin B12 (und in Maßen B3) kann der menschliche Körper die B-Vitamine nicht speichern. Denn B-Vitamine gehören zu den wasserlöslichen Vitaminen und können deshalb, im Gegensatz zu fettlöslichen Vitaminen wie D oder E, nicht im Fettgewebe gespeichert werden. Ein Überschuss wird über den Urin ausgeschieden. Dein Körper muss mit diesen Vitaminen also ständig versorgt werden – von diesen Vitaminen genug zu haben führt zu einem guten und gesunden Körpergefühl.

 Hände an einem Baumstamm

Bei gesunden Personen mit einer wirklich ausgewogenen und frischen Ernährung stellt dies kein Problem dar. Denn die B-Vitamine sind in alltäglichen Lebensmitteln wie Getreide, Hefe, Milch, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Gemüse und Fleisch ausreichend vorhanden. Ist die Ernährung aber unausgewogen, was heutzutage immer mehr vorkommt, kann das richtige Maß nur schwer erreicht werden. Zudem gibt es sogenannte B-Vitamin-Räuber, die dem Körper die Vitamine oder einzelne Teile des Komplexes entziehen. Dazu zählt zum Beispiel die Anti-Baby-Pille. Obgleich die Pille vielen Paaren das Leben ungemein erleichtert, da ungeplanter Nachwuchs vermieden wird, entzieht das Verhütungsmittel dem Frauen-Körper wichtige Nährstoffe: unter anderem wird aus der Nahrung aufgenommene Folsäure über den Urin wieder ausgeschieden. Desweiteren ist Alkohol (wie so oft) ein Gegner unserer Gesundheit; weniger radikal aber trotzdem B-Vitamin-entziehend ist Schwarzer Tee. Auch in Phasen besonderer Belastung oder bei körperlicher und psychischer Beanspruchung ist der Bedarf des Organismus an bestimmten Nährstoffen deutlich erhöht, auch an B-Vitaminen. 

Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, sollten übrigens darauf achten, dass sie regelmäßig das Vitamin B12 zu sich nehmen, da dies sonst nur in tierischen Produkten vorkommt. Zwar enthalten auch vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut oder fermentierte Sojaprodukte Spuren von Vitamin B 12. Aber nur in Produkten tierischen Ursprungs kommt es in ausreichender Menge vor, um den Tagesbedarf durch verschiedene Lebensmittel decken zu können. 

Die Begeisterung für Vitamine kam erst zwischen 1890 und 1910 auf. Es gab chemisch technische Fortschritte, mit deren Hilfe Stoffe synthetisiert werden konnten. Das Wissen explodierte irgendwann, und alles, was auf die Zellen wirkte, gewann mehr und mehr an Faszination. Durch das Aufblühen der Chemie wurde immer mehr möglich, und es war nur sinnvoll, irgendwann auch das Kleinteilige selbst herzustellen.

 Das Wort Vitamin kommt von vita- leben und amin, dem Wortstamm für Stickstoff, auch, wenn den nur ganz wenige Vitaminträger tatsächlich enthalten. Die Namensgebung erfolgte ganz simpel, nach der zeitlichen Abfolge der Entdeckung, erst kam A, dann B, dann C und so weiter bis irgendwann die Vitamine F, G und H als eigenständig verworfen und in die Familie der B-Vitamine eingegliedert wurden. Dahinter steckt also keine Logik, nur das zeitliche Erkennen.

Die einzelnen Vitamine

 In diesem engen Zusammenspiel aller acht B-Vitamine hat jedes seine spezielle Aufgabe. Gerade weil die Vitamine so Unterschiedliches können, ergänzen sie sich so gut:

  • Vitamin B1 (Thiamin) trägt zu einer normalen Funktion der Nerven, des Herzens und der Psyche bei. Es wird im Volksmund auch das Stimmungsvitamin genannt.
  • Vitamin B2 (Riboflavin) unterstützt den normalen Stoffwechsel und ist für die Erhaltung normaler Blutzellen verantwortlich. Zusätzlich baut es Fett und Eiweiß ab.
  • Vitamin B3 (Niacin) fördert die Erhaltung normaler Schleimhäute und normaler Haut. Außerdem trägt es zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
  • Vitamin B5 (Pantothensäure) unterstützt den Energiestoffwechsel.
  • Vitamin B6 (Pyridoxin) ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel, es sorgt für einen normalen Proteinhaushalt.
  • Vitamin B7 (Biotin) sorgt für normale Haare, Haut und Nägel.
  • Vitamin B9 (Folsäure) spielt eine zentrale Rolle für werdende Mütter in der Schwangerschaft, es ist am Wachstum mütterlichen Gewebes beteiligt. Zudem hat Folsäure eine Funktion bei der Zellteilung und ist somit indirekt an der Vervielfältigung des Erbgutes beteiligt.
  • Vitamin B12 (Cobalamin) ist für die Zellerneuerung und funktionierende Nerven zuständig.

 Es kann sehr hilfreich sein, einen Überblick darüber zu haben, was der Körper braucht – auch, wenn er ein intelligentes System ist, das genau weiß, was ihm im Moment fehlt. Natürlich gilt es dann noch zu wissen, in welcher Form und welchem Ausmaß ich was zu mir nehmen muss. Es wäre sehr aufwändig, dauerhaft Buch darüber zu führen, aber zumindest eine Zeit lang bewusst zu essen und darauf zu achten, was mir zu einem gesunden Vitamin B- Spiegel verhilft, könnte man sich ja mal vornehmen. Denn dadurch kommt das Bewusstsein in der Routine an, und die Umstellung fällt leichter.

 

Wir schreiben all das natürlich nicht von ungefähr: In fast allen INJU-Produkten sind B-Vitamine enthalten – damit euer Energiestoffwechsel normal funktioniert und eure Zellen zu leuchten beginnen. Und zwar enthalten die INJU-Produkte die B-Vitamine in einer Form und Dosierung, die sich ohne großen Aufwand in die Ernährung integrieren lässt – für alle, die es mit dem Buchführen nicht so haben.

 

Bilder: Unsplash

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